Vortrag „Wellen vom Beginn des Universums?“ am 11. Dezember

Am kommenden Donnerstag, den 11. Dezember, lädt die Volkssternwarte Hannover e.V. zum öffentlichen Vortrag. Thema des Abends ist „Wellen vom Beginn des Universums?“. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr, Einlass ist wie üblich etwa eine halbe Stunde vorher.

Im März 2014 erschütterte eine Sensationsmeldung die Welt der Wissenschaft: Ein Forscherteam habe mit dem Teleskop BICEP2 am Südpol Gravitationswellen aus den ersten Sekundenbruchteilen des Universums – direkt nach dem Urknall – nachgewiesen. Eine nachfolgende öffentliche Diskussion warf viele Fragen auf, denen in diesem Vortrag nachgegangen werden soll: Was ist dran an den Wellen vom Beginn des Universums, was bedeutet ihr Nachweis für unser Bild vom Kosmos und welche anderen Experimente bestätigen oder widerlegen diese Messungen?

Bitte seien Sie rechtzeitig vor Ort, die Anzahl der Sitzplätze ist begrenzt. Der Eintritt ist frei, Sie können die Volkssternwarte gerne mit einer Spende unterstützen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

2 Gedanken zu „Vortrag „Wellen vom Beginn des Universums?“ am 11. Dezember

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich habe keine Frage zu Lovejoy, sondern eine grundsätzliche astronomische Frage:
    es wird gesagt, dass das Weltall seit dem Urknall expandiert. Wieso bewegen sich dann die Milchstraße und der Andromeda – Nebel aufeinander zu?

    Mit freundlichen Grüßen
    Otfried Schrot

    1. Lieber Herr Schrot,

      auch wenn sich das Weltall ausdehnt, bestimmt lokal – also in diesem Fall zwischen der Milchstraße und der Andromedagalaxie – die Schwerkraft die Bewegung der Galaxien. Daher bewegen sich diese beiden Galaxien aufeinander zu, auch wenn sich der Raum darunter ausdehnt. Oder anders formuliert: die Ausdehnung des Raums existiert zwar, ist lokal aber so langsam, dass die Bewegung durch die Schwerkraft überwiegt.

      Viele Grüße,
      i.A. Benjamin Knispel

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