Öffentlicher Vortrag „Gekrümmter Kosmos – was bedeutet das eigentlich?“ am 9. November 2017

Der Galaxienhaufen Abell 2218 zwingt mit seiner enormen Schwerkraft das Licht dahinter liegender Galaxien auf gekrümmte Bahnen und erzeugt so eine „Gravitationslinse“ – eine direkte Konsequenz der Allgemeinen Relativitätstheorie.
Bild: NASA, Andrew Fruchter and the ERO Team [Sylvia Baggett (STScI), Richard Hook (ST-ECF), Zoltan Levay (STScI)] (STScI).
Wohl jeder hat schon einmal davon gehört, dass das Weltall (genauer: die Raum-Zeit) nach Einsteins Relativitätstheorie durch die Anwesenheit von Massen „gekrümmt“ wird. Aber was bedeutet das eigentlich? Hierzu sind viele falsche Vorstellungen in Umlauf. Zum Beispiel krümmt sich der Kosmos nicht in irgendeinen größeren Raum hinein. Und auch das viel bemühte „Gummituch-Modell“ steckt voller Fehler. Wir wollen versuchen, die Geometrie der Raumzeit zu verstehen und besprechen die beobachtbaren Effekte der Krümmung wie die Periheldrehung des Merkur und Gravitationslinsen. Abschließend soll der Weltraum als ganzes als ein Raum mit konstanter Krümmung beschrieben werden.

Der Vortrag beginnt um 20 Uhr, Einlass ist spätestens gegen 19:30 Uhr. Bitte seien Sie rechtzeitig vor Ort, die Anzahl der Sitzplätze ist begrenzt und eine Reservierung nicht möglich.  Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns, wenn Sie unsere ehrenamtliche Arbeit mit einer Spende unterstützen.

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