Was sagt uns das Licht der Sterne? Vortrag am Donnerstag, 13.12.18

Ein wichtiger Teil der Informationen, die wir von Sternen und anderen leuchtenden Strukturen des Universums haben, wurde durch Analyse von Spektren dieser Objekte gewonnen. In dieser „Spektroskopie“ genannten Methode wird das Licht bzw. die Strahlung in Abhängigkeit von der Wellenlänge oder Energie untersucht. Solche Untersuchungen werden in der Astronomie im Bereich von Radiowellen über den Bereich des sichtbaren Lichts bis hin zu extrem hochenergtischer Gammastrahlung durchgeführt.

Der Vortrag wird die Grundlagen der Spektroskopie erläutern und aufzeigen, welche Möglichkeiten im Bereich des sichtbaren Lichtes bestehen, die auch für Amateure zugänglich sind.

Anhand von ausgewählten Beispielen wird gezeigt, welches Instrumentarium verwendet werden kann, wie man damit Spektren gewinnt und was man daraus ableiten kann.

Der Vortrag beginnt um 20.00 Uhr, Einlass ist spätestens gegen 19:30 Uhr. Bitte seien Sie rechtzeitig vor Ort um sich einen Platz zu sichern, Reservierungen sind nicht möglich.

Lichtbrechung durch ein Prisma

Teleskop-Show mit becker+flöge am 15. November

Am 15. November ab 20 Uhr können Sie sich in der Volkssternwarte Hannover in Theorie und Praxis einen Überblick über astronomische Teleskope und deren Handhabung verschaffen. In Zusammenarbeit mit mit becker+flöge präsentiert die Volkssternwarte die „Teleskop-Show“.

Ein Kurzvortrag erläutert die Funktionsweise klassischer Teleskope für Amateurastronomen. Sie können außerdem eine Vielzahl verschiedener Modelle besichtigen und bei gutem Wetter direkt am Hannoveraner Sternenhimmel miteinander vergleichen.

Amateurteleskope für die astronomische Beobachtung. (Bild: Shizhao)
Amateurteleskope für die astronomische Beobachtung. (Bild: Shizhao)

Vortrag am Donnerstag, den 08.11.18 – In den Tiefen des Mars – eine neue Dimension der Forschung

Dieser Vortrag wird um 20.00 Uhr beginnen, spätetens ab 19.30 Uhr beginnt der Einlaß. Bitte seien Sie rechtzeitig vor Ort, die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

 

Die Oberfläche unseres roten Nachbarplaneten ist inzwischen recht gut kartographiert – wir kennen sie besser als den Meeresboden der Erde. Diesseits des Polareises prägen Geröll und rostroter Staub die endlosen Wüstenlandschaften. Doch die tiefen Canyons, verzweigten Täler und tiefen Becken legen nahe, dass der Mars einst eine wasserreiche Welt mit Flüssen und Ozeanen war. Ein Teil davon gefror und ist an den Polen zu finden und im Permafrost-Boden dicht unter der Oberfläche – höchstwahrscheinlich.

Unter anderem um das zu klären, fliegt derzeit die InSight-Mission von NASA und ESA zum Mars: Sie wird vor Ort in die Tiefe graben und dort Bodenproben nehmen. Zeitgleich wurde mittels Radar nahe des Südpols ein großer unterirdischer See mit flüssigem Wasser gefunden: Wenn es je Leben auf dem Mars gab, könnte es an diesem Ort vielleicht bis heute überdauert haben.

 

Der Marslander InSight Quelle: NASA/JPL

„Nacht der Sternschnuppen“ am 11.08.18 – Die Sternwarte öffnet ab 21.30 Uhr am Samstagabend

Demnächst sind wieder viele Sternschnuppen zu sehen! Der Perseiden-Meteorschauer erreicht nächste Woche sein Maximum. Dieses Mal ist es besonders gut – es ist Neumond und damit sehr dunkel.

Die Sternwarte öffnet zur „Nacht der Sternschnuppen“ am 11.08. ab 21:30 zur gemeinsamen Beobachtung. Mit ein wenig Glück sind ein paar Sternschnuppen erhaschen. Dazu zeigen wir die Planetenparade im Teleskop, bestehend aus Mars, Jupiter und Saturn. Auch viel weiter entfernte Objekte sind eventuell zu beobachten.

 

Nacht der Sternschnuppen am 11.08.18
Nacht der Sternschnuppen am 11.08.18