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Neues Vortragsprogramm für Frühjahr 2017

Unser neues Vortragsprogramm für das erste Semester 2017 ist nun online. Wie auch in den Jahren zuvor bietet die Volkssternwarte Hannover e.V. neben den wöchentlichen öffentlichen Beobachtungsabenden auch öffentliche Vorträge zu verschiedenen astronomischen Themen an. Diese Vorträge finden immer am zweiten Donnerstag eines Monats um 20 Uhr statt.

Das Vortragsprogramm beginnt am 12. Januar mit einer Multimedia-Präsentation von Utz Schmidtko, die Sie mit vielen Bildern und Filmen nach Skandinavien zum faszinierenden Naturschauspiel des Polarlichts entführen wird: „Nordlicht-Tour 2016 – Schweden, Norwegen und Finnland“.

Am 16. Februar geht es dann mit Dr. Benjamin Knispel und „Einsteins Relativitätstheorie im Universum und im Alltag“ in die Weiten des Kosmos auf der Suche nach der Antwort auf die Frage wie Einsteins Theorie Vorgänge im Universum und manchmal auch unser Leben bestimmt.

Am 9. März werfen wir schließlich gemeinsam mit Dr. Michael Theusner einen genauen Blick auf unseren äußeren Nachbarplaneten und „Das Wasser des Mars“ und klären, ob es auf dem Roten Planeten einmal lebensfreundliche Bedingungen gegeben haben könnte.

Der Vortrag am 13. April beschäftigt sich mit der Suche nach Planeten um ferne Sonnen und läuft unter dem Titel „Exoplaneten – Die Suche nach der zweiten Erde“. Machen Sie sich gemeinsam mit Dr. Andreas Rauch auf eine Reise zu den teils vertrauten, teils exotischen Welten und erfahren Sie wie Astronomen diese aufspüren.

Ab dem 8. Februar 2017 findet außerdem an fünf Abenden ein Volkshochschulkurs unter dem Titel „Einführung in die Astronomie – Das Sonnensystem“ in der Volkssternwarte unter Leitung von Robert Schumann statt. Sie können sich dazu auf der Seite der VHS Hannover anmelden.

Beobachtung des Merkurtransits am 9. Mai 2016

In zwei Wochen, am 9. Mai 2016, kommt es zu einem seltenen astronomischen Ereignis. Der sonnennächste Planet Merkur läuft aus Erdsicht direkt vor der Sonnenscheibe vorbei – gewissermaßen eine „Sonnenfinsternis en miniature“. Zwischen 13:11 Uhr MESZ und 20:39 Uhr MESZ ist der Merkur dann als winziges schwarzes Scheibchen vor der Sonne zu beobachten – entsprechende Ausrüstung vorausgesetzt.

Die Volkssternwarte Hannover öffnet am 9. Mai ab 13 Uhr für die Öffentlichkeit zur gemeinsamen Beobachtung. Bei klarem Himmel kann dann der Merkurtransit durch Teleskope der Sternwarte und ihrer Mitglieder unter fachkundiger Anleitung beobachtet werden. Der Eintritt ist frei, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Update: Bei besten Bedingungen hat der Transit begonnen und ist bis 20.30 Uhr live zu beobachten. Unten ein Bild welches kurz nach dem Beginn des Transits aufgenommen wurde.

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Der Ablauf des Merkurtransits am 9. Mai 2016. So ähnlich kann der Merkurtransit in der Volkssternwarte Hannover beobachtet werden. (Bild: NASA/SDO/Volkssternwarte Hannover e.V.)
Der Ablauf des Merkurtransits am 9. Mai 2016. So ähnlich kann der Merkurtransit in der Volkssternwarte Hannover beobachtet werden. (Bild: NASA/SDO/Volkssternwarte Hannover e.V.)

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Das war die Mondfinsternis am 28. September

Nachtrag: Der NDR hat einen Zeitraffer des Schauspiels produziert. Die Aufnahmen entstanden in der kleinen Kuppel der Sternwarte. Das Video ist hier zu finden.

In der vergangenen Nacht ereignete sich eine totale Mondfinsternis. In Hannover sah die Wettervorhersage zum Morgen hin – also genau zur Mitte der Finsternis – aufziehende Bewölkung („Hochnebel“) vor. Genau so kam es dann auch. Bis kurz vor Beginn der Totalität war der Himmel vollkommen wolkenlos, doch ziemlich genau gegen vier Uhr früh (11 Minuten vor Totalitätsbeginn) zeigten sich die ersten Wolken, die sich rasch verdichteten, den Himmel komplett dicht und den rötlichen Mond bald unsichtbar machten.

Wir bedanken uns bei den rund 250 (!) BesucherInnen, die trotz der frühen Morgenstunden die Volkssternwarte Hannover besuchten. Dort beobachteten sie gemeinsam mit einigen Mitgliedern die Mondfinsternis und konnten mit ihren Smartphones oder Kameras Bilder durch die Teleskope der Sternwarte machen.

4:08 Uhr MESZ, drei Minuten vor Totalitätsbeginn ziehen erste Wolken auf. (Bild: B. Knispel)
4:08 Uhr MESZ, drei Minuten vor Totalitätsbeginn ziehen erste Wolken auf. (Bild: B. Knispel)

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Die Volkssternwarte beim Scilla-Blütenfest 2015

Wie jedes Jahr öffnet die Sternwarte auch zum Scilla-Blütenfest auf dem Lindener Berg. Dieses Jahr findet das Scilla-Blütenfest am Sonntag, den 29. März 2015 statt. Die Sternwarte hat zwischen 14:00 Uhr und 16:00 Uhr zur Sonnenbeobachtung geöffnet.

Scilla-Blüte auf dem Lindener Bergfriedhof.
Scilla-Blüte auf dem Lindener Bergfriedhof.

Wir laden alle Besucher dazu ein, vom höchsten natürlichen Punkt Hannovers aus die Stadt und das Umland zu überblicken. Bei guter Sicht lässt sich sogar der Brocken in über 80 Kilometern Entfernung am Horizont entdecken!

Bei klarem Himmel mit Sonnenschein können alle Besucher außerdem einen einmaligen Blick auf den uns nächsten Stern, die Sonne, werfen. Unsere Teleskope sind mit Spezialfiltern ausgestattet, die Ihnen die Sonne in einem ganz neuen Licht zeigen werden.

Dieses Jahr gibt es auf dem Wasserhochbehälter, der die Sternwarte beherbergt, außerdem eine Ausstellung des Quartier e.V. zur Lindener Geschichte bis 1920.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!