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Öffentlicher Vortrag „Mission Cassini-Huygens beim Saturn“ am 8. Februar 2018

Cassini-Huygens' Blick auf den Nordpolarwirbel des Saturn und die spektakulären Ringe des Planeten. Bild: NASA/JPL-Caltech/Space Science Institute
Cassini-Huygens‘ Blick auf den Nordpolarwirbel des Saturn und die spektakulären Ringe des Planeten. Bild: NASA/JPL-Caltech/Space Science Institute

Am 08. Februar 2018 geht es in unserem monatlichen Vortrag um den „Herrn der Ringe“, den Planeten Saturn.

Die Cassini-Huygens-Mission erforschte von 2004 bis 2017 den Gasriesen Saturn, seine Ringe und seine zahlreichen Monde. Unser Wissen über den fünften Planeten und seine Begleiter ist um ganze Berge an Bildern, Daten und Erkenntnissen angewachsen. Dieser Vortrag stellt ein paar der schönsten und seltsamsten Gipfel dieses Erkenntnisgebirges vor: die Stürme des Saturns, den Riesenmond Titan, den Eismond Enceladus und dessen Geysire, den Mond Mimas und andere Hüter-Monde, die die Ringe wie eine Herde von Schafen beisammen und auf Kurs halten. Er verrät auch, was uns all diese Erkenntnisse über die Entstehung, Gegenwart und Zukunft unseres eigenen Planeten verraten.

Der Vortrag beginnt um 20 Uhr, Einlass ist spätestens gegen 19:30 Uhr. Bitte seien Sie rechtzeitig vor Ort, die Anzahl der Sitzplätze ist begrenzt und eine Reservierung nicht möglich.  Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns, wenn Sie unsere ehrenamtliche Arbeit mit einer Spende unterstützen.

Öffentlicher Vortrag „Der Mikrowellenhintergrund – ein Relikt des Urknalls“ am 11. Januar 2018

Abweichungen der Temperatur des kosmischen Mikrowellenhintergrunds im Bild der Wilkinson Microwave Anisotropy Probe (WMAP). Bild: NASA
Abweichungen der Temperatur des kosmischen Mikrowellenhintergrunds im Bild der Wilkinson Microwave Anisotropy Probe (WMAP). Bild: NASA

Am 11. Januar 2018 beginnt das Vortragsprogramm des neuen Semesters in der Volkssternwarte Hannover. Alle Vorträge finden Sie ab sofort auf unserer Homepage an bekannter Stelle. Das Thema des ersten Vortrags ist „Der Mikrowellenhintergrund – ein Relikt des Urknalls“.

Am Anfang war das Universum winzig klein, es dehnte sich beim Urknall rasch aus und besteht heute zum größten Teil aus dunkler Materie und Energie. Aber woher wissen wir das eigentlich? Die Antwort liegt in der Mikrowellenhintergrundstrahlung. Dies ist Strahlung, die nur kurz nach dem Urknall freigesetzt wurde und noch heute überall im Universum verteilt ist. Missionen wie Planck oder COBE haben diese genauestens vermessen. Der daraus entstandene Datenschatz stellt eine Grundlage in der Erforschung des Universums dar.

Der Vortrag beginnt um 20 Uhr, Einlass ist spätestens gegen 19:30 Uhr. Bitte seien Sie rechtzeitig vor Ort, die Anzahl der Sitzplätze ist begrenzt und eine Reservierung nicht möglich.  Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns, wenn Sie unsere ehrenamtliche Arbeit mit einer Spende unterstützen.

Öffentlicher Vortrag „Woher kommt das Leben auf der Erde, und wo könnte es überall sein?“ am 14. Dezember 2017

Entstand das Leben aus freier RNA, wie die RNA-Welt-Hypothese besagt? (Bild: William G. Scott)
Entstand das Leben aus freier RNA, wie die RNA-Welt-Hypothese besagt? (Bild: William G. Scott)

Mehrere Theorien erklären die Entstehung von Leben – nicht nur hier bei uns, sondern auch auf weit entfernten Welten. Was braucht Leben? Wo finden sich die Bausteine? Und wo könnte es entstanden sein – stammen die ersten Lebensformen von der Erde oder sind sie zur Erde gereist?

Der Vortrag beginnt um 20 Uhr, Einlass ist spätestens gegen 19:30 Uhr. Bitte seien Sie rechtzeitig vor Ort, die Anzahl der Sitzplätze ist begrenzt und eine Reservierung nicht möglich.  Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns, wenn Sie unsere ehrenamtliche Arbeit mit einer Spende unterstützen.

Öffentlicher Vortrag „Gekrümmter Kosmos – was bedeutet das eigentlich?“ am 9. November 2017

Der Galaxienhaufen Abell 2218 zwingt mit seiner enormen Schwerkraft das Licht dahinter liegender Galaxien auf gekrümmte Bahnen und erzeugt so eine „Gravitationslinse“ – eine direkte Konsequenz der Allgemeinen Relativitätstheorie.
Bild: NASA, Andrew Fruchter and the ERO Team [Sylvia Baggett (STScI), Richard Hook (ST-ECF), Zoltan Levay (STScI)] (STScI).
Wohl jeder hat schon einmal davon gehört, dass das Weltall (genauer: die Raum-Zeit) nach Einsteins Relativitätstheorie durch die Anwesenheit von Massen „gekrümmt“ wird. Aber was bedeutet das eigentlich? Hierzu sind viele falsche Vorstellungen in Umlauf. Zum Beispiel krümmt sich der Kosmos nicht in irgendeinen größeren Raum hinein. Und auch das viel bemühte „Gummituch-Modell“ steckt voller Fehler. Wir wollen versuchen, die Geometrie der Raumzeit zu verstehen und besprechen die beobachtbaren Effekte der Krümmung wie die Periheldrehung des Merkur und Gravitationslinsen. Abschließend soll der Weltraum als ganzes als ein Raum mit konstanter Krümmung beschrieben werden.

Der Vortrag beginnt um 20 Uhr, Einlass ist spätestens gegen 19:30 Uhr. Bitte seien Sie rechtzeitig vor Ort, die Anzahl der Sitzplätze ist begrenzt und eine Reservierung nicht möglich.  Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns, wenn Sie unsere ehrenamtliche Arbeit mit einer Spende unterstützen.